Neumünster gewinnt BRUNS-Neujahrscup, LSK ist Dritter
Der BRUNS-Neujahrscup des Lüneburger SK hat einen verdienten Sieger: VfR Neumünster gewann im Endspiel nach 9-Meter-Schießen 4:3 gegen Titelverteidiger Victoria Hamburg. Dritter wurde Gastgeber LSK vor dem SV Hemelingen. Alle vier Oberligisten begeisterten mit technisch brillantem Fußball. 450 Zuschauer waren trotz des plötzlichen Wintereinbruchs und spiegelglatter Straßen in die Sporthalle Adendorf gekommen.

TuS Barendorf ist Lüneburger Hallenmeister
Für eine Sensation sorgte Bezirksligist TuS Barendorf, der im Endspiel der beiden besten heimischen Teams den LSK im 9-Meter-Schießen besiegte und inoffizieller Lüneburger Hallenmeister wurde. Das wurde vom großen und lautstarken Barendorfer Anhang begeistert gefeiert.

Zur tollen Stimmung in der Halle trugen auch wesentlich Moderator Manuel Göttgen mit seinen fröhlichen Sprüchen und Discjockey Gunnar Sellmer mit seinen Musik-Einspielern bei – ein kongeniales Duo!
Das Turnier wurde medial professionell begleitet. Nicht nur das LSK-Medienteam war am Start. Die Landeszeitung bot zum Turnier einen Liveticker von Jan-Hendrik Koch und Jan Beckmann. Sie vertraten Kollegin Kathrin Bensemann, die nach einem schweren Kopftreffer beim Eintracht-Budenzauber mit Gehirnerschütterung außer Gefecht ist. Gute Besserung, Kathrin! Neben der LZ lieferte Sport Direkt wie im Vorjahr eine tolle Live-Video-Berichterstattung auf Youtube.
Wenig Gebolze, viel Filigranes
Zum Sportlichen: Die Regel, dass der Torwart nur aus dem 9-Meter-Raum am Spiel teilnehmen darf, tat gut. Es wurde viel weniger aufs Tor gebolzt, filigraner Fußball und Traumkombinationen waren zu sehen. Dazu trugen auch die „Kleineren“ bei – wie TuS Erbstorf aus der Kreisklasse, Kreisligist TuS Barskamp oder die Bezirksligisten Lüneburger SV, TuS Barendorf und Eintracht Lüneburg. „Es hat richtig Spaß gemacht, mal gegen Oberligisten zu spielen“, sagte Barskamp-Torjäger Jannik Lau.
Am Ende setzten sich zwar die spielstarken Oberligisten durch, doch Barskamp (ebenfalls mit Super-Fanblock), Barendorf & Co. hatten großen Anteil am Gelingen des Turniers. Alle Ergebnisse des spannenden Tages gibt es auf der Facebook-Seite des LSK.
Palzer, Kugel und Exner glänzen

Als bester Torschütze mit 8 Treffern (und vielen Torvorlagen) wurde Luca Palzer von Victoria Hamburg geehrt. Er war mit seinen technischen Kabinettstückchen zugleich der überragende Spieler des Turniers.
Als beste Torhüter wurden Yannis Kugel vom SV Hemelingen und Arne Exner vom LSK ausgezeichnet. Beide zeigten spektakuläre Paraden.
Webnetz siegt und spendet

Starke Leistungen auch beim Einlagespiel webnetz & friends gegen die Jungs vom Wilschenbrook, ein Team ehemaliger LSK-Asse. Promiteam webnetz hatte wie angekündigt personell aufgerüstet und konnte 3:2 gewinnen. Gewonnen hat aber vor allem die Lüneburger Kindertafel, an die der Spendenerlös dieses Spiels geht. Tolle Sache!

„Das hochkarätigste und höchstdotierte Turnier“
LSK-Cheforganisator Jörg Harder konnte ein rundum zufriedenes Fazit ziehen: „Wir haben das hochkarätigste und mit 7200 Euro höchstdotierte Hallenturnier in Nordostniedersachsen gesehen. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Vereinen und Zuschauern, dass sie trotz der widrigen Wetterverhältnisse gekommen sind – das war nicht selbstverständlich.“
Und Harder dankte den mehr als 50 ehrenamtlichen LSK-Helfern, die in monatelanger Vorbereitung und am Turniertag dafür gesorgt haben, dass der Neujahrscup einmal mehr ein Riesenerfolg wurde.
Starke Hallensaison vom LSK

Mit dem Highlight ist die Hallensaison für den LSK beendet. Trainer Tarek Gibbah darf sehr zufrieden sein. Bilanz: Zwei Siege beim Turnier des TSV Adendorf und beim Eintracht-Budenzauber, zwei dritte Plätze beim Nordcup in Geesthacht und beim eigenen Turnier. Hoffentlich ein gutes Omen für die Restsaison in der Oberliga, die am Montag, 12. Januar, mit dem Trainingsstart eingeläutet wird.
Sie spielten für den LSK: Exner – Thinius, Wolk, Beer, Muhlack, Kunze, Perera, Schmidt, Dörr, Rabbi.
Viele Bilder vom Turnier, von den Ehrungen, den Ehrenamtlichen, vom Einlagespiel und Blicke auf die Tribüne gibt’s auf der Facebook-Seite des LSK.
Text: Jürgen Poersch