LSK-Spieler bei Brand verletzt – bitte spenden
„Das war ein absoluter Schock!“ LSK-Spieler Sergej Litwinow hat sich am gestrigen Dienstagmorgen gegen 5 Uhr bei einem Feuer in Wendisch Evern Brandverletzungen an den Händen und im Gesicht zugezogen. Er kam ins Unfallkrankenhaus Boberg.
Was ist passiert? Wir haben den 23-jährigen Polizisten heute telefonisch erreicht. „Ich wollte meine Mutter gestern Morgen zur Arbeit bringen, weil ihr Auto kaputt ist. Wir saßen beim Frühstück. Plötzlich sahen wir, wie Riesenflammen aus der Scheune schlugen“, berichtet Sergej. Sofort weckte er seine drei Geschwister, die Familie rannte aus dem Haus.

„Mein älterer Bruder und ich haben versucht, mit dem Feuerlöscher und Wassereimern zu löschen, aber das brachte gar nichts.“
Dann fiel Sergej siedendheiß ein, dass in der Scheune, die sie zur Sauna umbauen wollten, ein großer Gascontainer steht. „Dann bin ich rein und habe den Container rausgeholt, damit er nicht explodiert.“ Dabei erlitt er die Verbrennungen.

„Ich hatte großes Glück“
„Ich hatte großes Glück, dass der Gascontainer nicht in die Luft gegangen ist, während ich in der Scheune war“, blickt der sympathische Sergej mit Schaudern zurück.
Dann waren auch schon die Feuerwehren aus den Samtgemeinden Ostheide und Ilmenau vor Ort. „Sie haben hervorragend gelöscht, sodass die Flammen nicht aufs Wohnhaus übergegriffen haben“, lobt Sergej. Nur zwei Fenster zersprangen, Rauch drang ein. „Die beiden Kinderzimmer sind dadurch unbewohnbar, aber die anderen Räume blieben verschont“, ist Sergej froh.
Brandursache ist wohl ein technischer Defekt – möglicherweise bei einem Heizlüfter, mit dem in der Scheune Wäsche getrocknet wird.
Spendenkonto ist eingerichtet
Der materielle Schaden ist immens. Erste Schätzungen liegen bei 50.000 Euro. Deshalb hat Kevin Ermentraut, Betreuer der 2. LSK-Mannschaft und Cousin von Sergej, jetzt einen Spendenaufruf gestartet. Hier kann man Sergej und seiner Familie helfen: https://gofund.me/1b50b2030
Erste Spenden sind eingegangen. „Großartig! Das freut uns sehr. Herzlichen Dank“, sagt Sergej im Namen seiner Familie.
Text: Jürgen Poersch