LSK morgen im Test gegen Oberligist Wismar
Nach dem ungefährdeten 6:0-Erfolg beim Bezirksligisten SV Hamwarde (wir berichteten) dürfte unsere Jungs am morgigen Samstag ein etwas anderes Kaliber erwarten: Zu Gast ist der FC Anker Wismar 1997, angesiedelt in der NOFV-Oberliga Nord. Die Partie steigt um 16 Uhr in Erbstorf (Heidkoppelweg).
LSK-Coach Tarek Gibbah befindet sich schon in gespannter Erwartung auf das Match: „Wir freuen uns auf den Vergleich mit dem Team aus Wismar, das bereits mit tollen Ergebnissen in den letzten Spielen auf sich aufmerksam gemacht hat. In dieser Woche haben wir vor allem an den Defiziten gearbeitet, die uns beim Vergleich mit Dassendorf schonungslos aufgezeigt wurden. Daher erwarte ich eine klare Steigerung unserer Mannschaft, gerade in Bezug auf die angesprochenen Inhalte!“

Anker wurde im Juni 1997 als Nachfolger von Schiffahrt/Hafen Wismar gegründet und übernahm dessen Startplatz in der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern. Im Januar 2003 trat die Fußballabteilung des TSG Wismar dem FC Anker bei. Nach vierjähriger Abstinenz kehrten unsere Gäste 2023 in die NOFV-Oberliga zurück, wo sich mit Tennis Borussia Berlin und Tasmania Berlin sogar zwei ehemalige Bundesligisten tummeln.
In den vergangenen beiden Spielzeiten belegte das Team von Trainer Matthias Fink die Plätze neun und zwölf. In der Vorbereitung auf die kommende Saison erzielte Anker bisher sehr gute Testspiel-Resultate, unterlag dem Drittligisten Hansa Rostock nur knapp mit 2:3, fertigte danach den Oldenburger SV (Oberliga Schleswig-Holstein) mit 4:0 und die beiden Verbandsligisten Güstrower SC und FSV Kühlungsborn mit 9:0 bzw. 5:2 ab. Da kommt also etwas auf den LSK zu …

Gibbah: „Wir müssen alle weiterhin geduldig bleiben, da die Integration neuer Inhalte und Spieler nun einmal seine Zeit benötigt. Auch deswegen ist es wichtig, sich mit solch ambitionierten Gegnern zu vergleichen, damit weitere Schwachstellen aufgezeigt werden und bis zum Saisonstart ausgemerzt werden können.“
Text: Thomas von Randow