Das letzte Pflichtspiel vor der Winterpause (laut Spielplan bis zum 22. Februar 2022) steht für unsere Jungs unmittelbar vor der Tür. Am Sonnabend treffen sie in der Oberliga Niedersachsen um 14 Uhr in der Goseburg auf Mitaufsteiger MTV Wolfenbüttel.
Der MTV legte 2024/25 eine ebenso souveräne Landesliga-Saison wie der LSK hin, leistete sich in 30 Punktspielen nur eine Niederlage und vier Unentschieden, distanzierte dabei den Zweitplatzierten SSV Kästorf um 18 Punkte und erzielte satte 117 Treffer!

„Für uns steht die letzte Begegnung in diesem Jahr an, die wir natürlich erfolgreich bestreiten möchten. Zum einen wollen wir unsere grandiosen Fans mit einem guten Heimspiel in die Winterpause verabschieden, zum anderen ist es tabellarisch ein immens wichtiges Spiel. Wolfenbüttel hat eine längere Durststrecke hinter sich und will natürlich wieder ein Erfolgserlebnis einfahren“, weiß LSK-Trainer Tarek Gibbah.
In der Tat: Das Team von Coach und Ex-Profi Deniz Dogan hatte einen sehr guten Saisonstart mit 14 Punkten aus den ersten acht Partien. Seitdem setzte es für den MTV jedoch sieben Niederlagen in Folge, fünf davon mit nur einem Tor Differenz. Zuletzt unterlag man durch ein Gegentor in der 92. Minute Spelle-Venhaus 1:2. Das führte mittlerweile zum Absturz auf Rang 14, dem ersten Abstiegsplatz.
„Der Spielplan an diesem Wochenende verspricht so einiges – ich bin sicher, dass wir uns mit einem Sieg einen weiteren großen Schritt von der unteren Zone entfernen können. Darüber hinaus wollen wir unsere unbefriedigende Leistung vom vorigen Wochenende vergessen machen. Dafür müssen aber alle eine Schippe drauflegen, da uns gerade die Intensität, die uns in den Wochen davor stark gemacht hat, gefehlt hat“, nimmt Coach Gibbah seine Schützlinge in die Pflicht
Noch etwas liegt dem Trainer am Herzen: „Und weil das auch oft zu kurz kommt, will ich mich nochmal bei unseren Fans bedanken, die uns auch in Braunschweig unglaublich gut unterstützt haben. Die Mannschaft spürt, wie sich die Fanszene immer weiter entwickelt! Euer Support ist schon mal absolute Spitze in dieser Liga!“
Aus dem Hinspiel in Wolfenbüttel brachten unsere Jungs einen Punkt mit nach Lüneburg (1:1); es hätten durchaus auch drei sein können. Die LSK-Defensive stand sicher und aufgrund der Chancen, vornehmlich in Durchgang zwei, wäre ein Sieg der Wilschenbrooker nicht unverdient gewesen.
Personell müssen die Schwarz-Weißen weiterhin auf Stefan Wolk, Deniz Öker und Paul Knacke verzichten. Letzterer wurde am Mittwoch erfolgreich operiert (Leistenbruch). Die sportliche Leitung rechnet damit, dass Paul zum Vorbereitungsstart im Januar wieder einsteigen kann. Zudem fällt Max Ratzeburg mit Oberschenkelproblemen aus.
Text: Thomas von Randow
Foto: Charlotte Hoppe