LSK rüstet auf: Torjäger Rabbi kommt!

„Der LSK war schon immer mein Traum“, sagt Samir Rabbi. Dieser Traum erfüllt sich nun kurz vor Weihnachten. Der 26-Jährige ist der erste Winterneuzugang des Oberligisten Lüneburg SK. Samir kommt vom Landesligisten TV Jahn Schneverdingen und ist ab Jahresbeginn spielberechtigt. Heute Vormittag hat er mit den LSK-Vorständen Manfred Nitschke und Raphael Marquardt einen Vertrag unterschrieben.

Rabbi ist in der Offensive vielseitig einsetzbar. „Meistens komme ich vom rechten Flügel, ziehe wie Arjen Robben in die Mitte oder flanke. Ich bin aber flexibel, kann auch auf der linken Seite oder anderen Positionen in der Offensive spielen“, sagt der Buchholzer.

LSK-Vize Manfred Nitschke (l.) begrüßt Neuzugang Samir Rabbi beim LSK. Foto: Raphael Marquardt

„Er weiß, wo das Tor steht“

LSK-Trainer Tarek Gibbah hatte sich kurzfristige Verstärkung auf dem Flügel gewünscht. Er sagt zum Neuzugang: „Mit Samir gewinnen wir einen weiteren Spieler, der in der Offensive fast jede Position besetzen kann. Er weiß, wo das Tor steht, ist vor allem stark im Eins gegen Eins. Er bereitet auch gerne Tore vor. Samir ist übrigens unser erster Linksfuß im Kader. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn von uns überzeugen konnten!“

„Der LSK ist ein großer Verein“

Samir Rabbi hat in dieser Saison neun Tore für Schneverdingen erzielt. Warum jetzt der Wechsel zum LSK? „Mit Schneverdingen können wir die Ziele, die wir uns gesetzt hatten, in dieser Saison nicht mehr erreichen. Der Verein wusste, dass ich nach einer neuen sportlichen Perspektive suche und hat mir keine Steine in den Weg gelegt. Warum zum LSK? Das ist in der Oberliga ein großer Verein mit Präsenz und Strahlkraft. Ich wollte schon immer gern beim LSK spielen.“

LSK-Brasilianer haben zugeredet

Samir ist darin von seinen ehemaligen Schneverdinger Mitspielern Wilson Pinto Coelho und William Monteiro, beide seit Sommer beim LSK, bestätigt worden. „Natürlich habe ich bei ihnen nachgefragt. Sie haben mir zugeredet und versichert, dass die positive Außenwirkung und das Innenleben des LSK übereinstimmen, dass es sehr familiär zugeht und sie sehr freundlich aufgenommen worden sind.“

Wo sieht der LSK-Neuzugang seine Stärken? „Im offensiven Eins gegen Eins und in der technischen Sauberkeit.“ Wo kann er noch nachbessern? „Bei meiner Spritzigkeit, daran will ich arbeiten“, sagt Samir.

Er wird auch nach dem Wechsel in Buchholz wohnen bleiben. Dort hat sich der gelernte Groß- und Einzelhandelskaufmann vor einem Jahr selbständig gemacht. „Im Bereich Wintergärten und Markisen“, berichtet Samir.

Jetzt freut er sich aber erstmal auf die neue Herausforderung beim LSK – und auf die beiden Testspiele gegen seine ehemaligen Vereine Schneverdingen und Buchholz.

Text: Jürgen Poersch
Foto: Raphael Marquardt